Dortmund: Feuerwehr löscht brennende Heuballen in Kirchlinde
Am Sonntagabend gegen 20:10 Uhr ging bei der Feuerwehr Dortmund ein Notruf ein. In der Westerwikstraße im Stadtteil Kirchlinde (Dortmund, Nordrhein-Westfalen) brannten Heuballen auf einem Feld. Als die ersten Retter eintrafen, standen die Ballen bereits in Flammen.
Ein Trupp der Feuerwehr legte sofort Atemschutz an und begann mit dem Löschen. Die Retter hatten ein großes Problem: Das Feuer drohte auf das restliche Feld und vor allem auf das Waldstück direkt daneben überzugreifen. Um das zu verhindern, half auch der Besitzer des Feldes mit. Er setzte seinen Traktor ein, um die Heuballen kontrolliert auseinanderzuziehen. So kamen die Glutnester zum Vorschein und konnten gezielt mit Wasser gelöscht werden.
Nachdem das Hauptfeuer aus war, suchten die Einsatzkräfte den angrenzenden Wald ab. Sie nutzten dafür eine Wärmebildkamera, um sicherzustellen, dass keine versteckten Glutnester mehr im Boden oder im Gebüsch schwelten.
Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte im Einsatz. Es kamen Teams der Feuerwachen 5 aus Marten und 9 aus Mengede sowie der Löschzug 21 der Freiwilligen Feuerwehr aus Bodelschwingh. Die Feuerwache 5 brachte ein Tanklöschfahrzeug mit, das im vergangenen Jahr in Dienst gestellt wurde. Der Wagen führt 10.000 Liter Wasser mit, was gerade bei Bränden in der Natur sehr wichtig ist.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Warum die Heuballen überhaupt Feuer gefangen haben, ist momentan noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.