Dortmund: Betrunkener Fahrer krachte gegen Baum
Es geschah am Dienstagabend gegen 17:53 Uhr. Ein 35-jähriger Mann aus Hagen fuhr mit seinem Wagen die Ruhrwaldstraße in Richtung Süden entlang. Schon beim Abbiegen in die Hohensyburgstraße (Dortmund, Nordrhein-Westfalen) fiel auf, dass er viel zu schnell unterwegs war.
Kurz darauf passierte der Fahrer gefährliche Manöver. Er fuhr immer wieder auf der Gegenfahrbahn, sodass andere Autofahrer ausweichen mussten, um einen schweren Crash zu verhindern. In der Nähe der Gaststätte "Road Stop“ bog der Wagen nach links ab. Dabei überfuhr der Mann vermutlich eine rote Ampel.
Schließlich verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto. Er kam auf der rechten Seite von der Straße ab, raste durch zwei Begrenzungspfosten und prallte frontal gegen einen Baum. Das Auto wurde stark beschädigt.
Passanten eilten sofort zu Hilfe. Die Ersthelfer zogen den Mann aus dem Wrack und versorgten ihn, bis die Retter eintrafen. Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei durchsuchte das Fahrzeug und fand eine weiße Substanz, bei der es sich wohl um Cracksteine handelt. Die Beamten nahmen die Drogen mit. Ein Atemalkoholtest vor Ort zeigte zudem, dass der Mann betrunken war. Im Krankenhaus wurde dann noch eine Blutprobe genommen.
Die Polizisten nahmen dem Mann seinen Führerschein und sein Handy weg. Auch das Unfallauto wurde sichergestellt, damit Experten genau untersuchen können, wie es zum Crash kam.
Jetzt steht der 35-Jährige vor einem Strafverfahren, weil er den Straßenverkehr gefährdet hat. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.