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Dortmund bereitet sich auf großen CSD-Umzug vor

Am 5. September ziehen tausende Menschen durch die Dortmunder Innenstadt. Die Polizei plant einen großen Einsatz, um die Teilnehmer zu schützen.

In Dortmund (Nordrhein-Westfalen) findet am 5. September der 28. Christopher Street Day statt. Die Veranstalter rechnen mit mehreren tausend Teilnehmern. Von 13 Uhr bis 16 Uhr ziehen die Menschen mit verschiedenen Festwagen vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt. Das Ziel des Umzugs ist der Friedensplatz.

Auf dem Friedensplatz gibt es zudem ein CSD-Fest. Dieses findet bereits ab 12 Uhr statt und geht bis 22 Uhr.

Die Polizei wird an diesem Tag mit vielen Beamten in der Stadt präsent sein. Damit alles sicher abläuft, kommen zusätzliche Kräfte der Bereitschaftspolizei aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Dortmund. Polizeipräsident Tim Frommeyer betonte, dass die Stadt weltoffen sei. Er verwies jedoch auf einen islamistisch motivierten Anschlag in Berlin im Juli. Deshalb seien die Beamten besonders wachsam, um Gewalt und Diskriminierung zu verhindern.

Um eine gute Verbindung zur queeren Community zu haben, setzt die Polizei zudem zwei LSBTIQ+-Beauftragte ein. Diese fungieren als Ansprechpartner während der Veranstaltung.

Wer am Samstag in der Stadt unterwegs ist, muss mit Problemen rechnen. Die Polizei erwartet, dass der Verkehr rund um die Innenstadt zeitweise massiv gestört wird. Autofahrer sollen den Bereich am besten großräumig umfahren oder auf Busse und Bahnen ausweichen.

Quelle: Polizei Dortmund – zur Originalmeldung

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