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Dormagen: Polizei rettet sechs ausgesetzte Kaninchen

In der Nacht zu Freitag wurden sechs Hauskaninchen an einer Landstraße gefunden. Die Polizei musste die Tiere in einem Streifenwagen durch die Region transportieren.

Kurz nach Mitternacht in der Nacht zum 31. August passierte es auf der Landstraße 69 bei Gohr (Dormagen, Rhein-Kreis Neuss). Ein Mann entdeckte dort eine Gruppe von sechs Hauskaninchen. Die Tiere hoppelten direkt an der Fahrbahn herum und liefen Gefahr, überfahren zu werden. Der Finder fing die sechs Tiere ein, um sie zu schützen, und rief die Polizei.

Für die Kaninchen begann dann eine lange Nacht. Die Beamten wollten die Tiere zuerst in eine Tierklinik bringen. Dort wurden sie jedoch nicht aufgenommen, da keines der Tiere verletzt war. Also transportierten die Polizisten die Gruppe im Streifenwagen zur Wache nach Grevenbroich. Dort konnten die Tiere erst einmal provisorisch versorgt werden.

Schließlich fand sich gegen drei Uhr morgens ein Platz in einem Tierheim im Rhein-Kreis Neuss. Die Experten dort sagten, dass die Tiere zwar verängstigt, aber gesund seien. In dem Tierheim werden die Kaninchen nun tierärztlich untersucht und geimpft. Sie bleiben dort erst einmal eine Zeit lang, bevor sie in ein neues Zuhause vermittelt werden.

Tierschützer vermuten, dass die Besitzer die Tiere absichtlich ausgesetzt haben. Das passiere oft während der Ferienzeit. Wo genau die Kaninchen hergekommen sind, ist noch unklar. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02131 3000.

Ob und inwieweit sich die ursprünglichen Besitzer der Tiere strafbar gemacht haben, klärt nun die Polizei.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss – zur Originalmeldung

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