Dobitschen: Neue Fluchttreppe für die Regelschule
In der Regelschule Dobitschen (Landkreis Altenburger Land, Thüringen) wurde am 10. Dezember 2021 ein wichtiger Baustein gesetzt. Mit einem Kran wurde die fertig gebaute Fluchttreppe an ihren Platz gehoben. Damit ist der Weg frei, um zwei Fachräume im Obergeschoss des Altbaus wieder zu nutzen.
Die Geschichte hinter dem Bau ist lang. Schon im Sommer 2019 hatten die Feuerwehr und das Landratsamt die Schule besucht. Das Ergebnis war ernüchternd: Die Rettungswege waren nicht ausreichend. Deshalb mussten zwei Fachkabinette im Obergeschoss sofort gesperrt werden, da sie im Notfall nicht sicher zu verlassen waren.
Das Thema sorgte im Jahr 2020 für viel Wirbel, besonders als es um die Planung des Schulnetzes ging. In der Öffentlichkeit wurde gestritten und viele Beteiligte fühlten sich missverstanden. Letztendlich entschied der Kreistag am 24. Juni 2020 mit einer großen Mehrheit, dass die Schule erhalten bleiben soll. Damit wurde auch klar, dass die neue Treppe gebaut werden muss.
Bis es zum Bau kam, dauerte es jedoch zweieinhalb Jahre. Zuerst musste das Geld im Kreishaushalt geplant und passende Firmen für die Arbeit gefunden werden. Erst Ende 2021 begannen dann die sichtbaren Arbeiten am Gebäude.
Jetzt, wo die Treppe steht, fehlen nur noch die Abschlussarbeiten und die technischen Abnahmen. Wenn alles glattläuft, sollen die dringend benötigten Schulräume in wenigen Wochen wieder für den Unterricht geöffnet werden.
Parallel dazu gibt es Neuigkeiten aus Erfurt. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat den Schulnetzplan nicht komplett genehmigt. Das betrifft vor allem das Gymnasium in Meuselwitz sowie die Schulen in Großstechau und Lucke, weil dort die Schülerzahlen sinken. Für die Regelschule Dobitschen scheint die Lage laut Medienberichten jedoch stabil zu sein.
Quelle: Dobitschen – zur Originalmeldung