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Dietenheim verbietet Treffen der Tuning-Szene

Beispielbild Bekanntmachung Copyright und Urheber siehe Dietenheim

Die Stadt Dietenheim geht gegen Autoposers und Tuning-Fans vor. An bestimmten Tagen sind Treffen im gesamten Stadtgebiet verboten.

Die Stadtverwaltung in Dietenheim (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg) hat klare Regeln gegen illegale Autotreffen aufgestellt. In einer offiziellen Anordnung wird untersagt, dass sich die sogenannte Tuning- und Poser-Szene im Stadtgebiet trifft. Das Verbot gilt für alle Stadtteile und betrifft sowohl öffentliche Plätze als auch private Grundstücke.

Besonders im Blick haben die Behörden Fahrer, die ihre Autos technisch verändert haben – etwa am Auspuff, dem Fahrwerk oder der Motorleistung. Auch sogenannte Poser, die ihre Wagen verkehrswidrig zur Selbstdarstellung präsentieren, sind gemeint. Sobald mehr als fünf solcher Fahrzeuge zusammenkommen, gilt dies als verbotenes Treffen.

Die Stadt droht bei Verstößen mit harten Konsequenzen. Wer die Aufforderung zum Auflösen nicht innerhalb von zehn Minuten befolgt oder erneut gegen das Verbot verstößt, muss mit dem Abschleppdienst rechnen. Die Kosten für das Abschleppen liegen bei etwa 350 Euro, zuzüglich der Gebühren für die Verwahrung.

Zudem werden die betroffenen Fahrzeuge beschlagnahmt. Die Besitzer bekommen ihre Autos erst zurück, wenn sie alle Kosten bezahlt haben und die Fahrzeuge technisch wieder sicher für den Straßenverkehr sind.

Solche Verbote wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach für bestimmte Zeiträume ausgesprochen, etwa im Oktober 2025 oder Ende Dezember 2025. Auch für den Zeitraum vom 3. April bis zum 5. April 2026 wurde ein solches Verbot festgelegt. Die Stadt nutzt diese Maßnahmen, um Lärm und gefährliche Aktionen im Ort zu verhindern.

Quelle: Dietenheim – zur Originalmeldung

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