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Dietenheim verbietet Treffen der Autotuning-Szene

Beispielbild Bekanntmachung Copyright und Urheber siehe Dietenheim

Die Stadt Dietenheim geht gegen Lärm und Aufsehen vor. Treffen von Autoposer und Tunern sind im Stadtgebiet zeitweise streng verboten.

In Dietenheim (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg) hat die Stadtverwaltung einen harten Kurs gegen die sogenannte PTE-Szene eingeschlagen. Damit sind Leute gemeint, die ihre Autos technisch stark verändern oder sie zur Selbstdarstellung verkehrswidrig führen. Die Stadt hat deshalb mehrere Verbote für Treffen dieser Szene ausgesprochen.

Ein konkretes Verbot galt zum Beispiel vom 3. April 2026, 6 Uhr, bis zum 5. April 2026, 6 Uhr. In dieser Zeit durften sich die Tuner und Poser im gesamten Stadtgebiet nicht mehr versammeln. Das Verbot galt dabei nicht nur auf öffentlichen Straßen, sondern auch auf privatem Grund. Als Treffen gilt bereits jede Ansammlung von mehr als fünf Fahrzeugen.

Die Stadt lässt hier keine Spielräume. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Wenn Fahrer die Aufforderung, den Ort zu verlassen, nicht innerhalb von zehn Minuten befolgen, wird ihr Wagen abgeschleppt. Das kostet die Besitzer mindestens 350 Euro plus die Gebühren für die Verwahrung.

Zudem werden die Autos beschlagnahmt. Die Besitzer bekommen ihr Fahrzeug erst zurück, wenn sie alle Kosten bezahlt haben und die Technik des Wagens für den Straßenverkehr zugelassen ist. Ähnliche Verbote gab es bereits Ende 2025, etwa über die Silvestertage.

Ob die Stadt diese Verbote auch in Zukunft regelmäßig ausspricht, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen und Kontrollen vor Ort dauern an.

Quelle: Dietenheim – zur Originalmeldung

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