Dietenheim verbietet Treffen der Autoposer-Szene
Die Stadtverwaltung in Dietenheim (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg) hat klare Regeln für die Autotuning- und Poser-Szene aufgestellt. Wer mit seinem Wagen Aufmerksamkeit erregen will, muss sich in Zukunft auf ein Verbot einstellen. Die Stadt untersagt Treffen dieser Gruppierungen im gesamten Stadtgebiet, inklusive aller Stadtteile.
Das Verbot gilt sowohl für öffentliche Plätze als auch für privates Gelände. Konkret betrifft dies Fahrer, deren Autos technisch verändert wurden – etwa beim Auspuff, dem Fahrwerk oder der Motorleistung. Auch sogenannte Poser, die ihre Fahrzeuge verkehrswidrig zur Schau stellen, fallen unter diese Regelung. Sobald mehr als fünf solcher Fahrzeuge zusammenkommen, gilt dies als verbotenes Treffen.
Die Stadt lässt hier keine Spielräume. Werden die Regeln missachtet, haben die Fahrer nur zehn Minuten Zeit, den Ort zu verlassen. Wer länger bleibt oder erneut gegen das Verbot verstößt, muss mit harten Konsequenzen rechnen: Das Auto wird abgeschleppt und beschlagnahmt. Das kostet die Besitzer mindestens 350 Euro plus die Gebühren für die Verwahrung.
Die Fahrzeuge werden erst wieder herausgegeben, wenn die Kosten bezahlt sind und die Technik des Wagens für den Straßenverkehr sicher ist. Die Stadt nutzt diese Maßnahmen, um die öffentliche Ordnung und die Ruhe im Ort zu bewahren.
Ob die Verbote in der Praxis dauerhaft greifen oder ob es zu rechtlichen Auseinandersetzungen mit den Betroffenen kommt, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Dietenheim – zur Originalmeldung