Dietenheim verbietet Treffen der Tuning-Szene
Wer gerne mit seinem getunten Wagen auffällt oder in der Gruppe lautstark posiert, muss in Dietenheim (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg) jetzt vorsichtig sein. Die Stadt hat ein klares Verbot für Treffen der Autotuning- und Autoposer-Szene ausgesprochen. Das gilt für das gesamte Stadtgebiet inklusive aller Stadtteile.
Das Verbot betrifft sowohl öffentliche Plätze als auch privates Gelände. Konkret untersagt die Stadt Treffen in verschiedenen Zeiträumen. So war beispielsweise vom 3. April 2026, 6 Uhr, bis zum 5. April 2026, 6 Uhr, jede Ansammlung dieser Art verboten. Ähnliche Verbote gab es bereits Ende 2025 und im Juli 2026.
Die Stadt definiert dabei genau, wer gemeint ist: Zur Tuning-Szene gehören Fahrer, deren Autos an der Karosserie, dem Fahrwerk, der Motorleistung, dem Auspuff oder den Reifen verändert wurden. Als Autoposer gelten diejenigen, die ihre Wagen verkehrswidrig zur Schau stellen oder präsentieren. Ein verbotenes Treffen liegt immer dann vor, wenn mehr als fünf solcher Fahrzeuge zusammenkommen.
Die Behörden lassen hier keine Spielräume. Wer sich nicht an das Verbot hält, riskiert eine teure Lektion. Wenn Fahrer einer Aufforderung nicht innerhalb von zehn Minuten nachkommen oder erneut gegen das Verbot verstoßen, wird das Auto abgeschleppt. Das kostet mindestens 350 Euro plus die Gebühren für die Verwahrung.
Zudem wird das Fahrzeug beschlagnahmt. Die Besitzer bekommen ihren Wagen erst zurück, wenn die Kosten bezahlt sind und die Technik des Autos keine Bedenken für den Straßenverkehr zulässt.
Ob und wie oft diese Verbote in Zukunft ausgesprochen werden, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen bei Verstößen dauern an.
Quelle: Dietenheim – zur Originalmeldung