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Denkendorf plant neuen Begegnungsort im alten CAP-Markt

Copyright und Urheber siehe Denkendorf

Aus dem ehemaligen CAP-Markt soll ein lebendiger Treffpunkt für die Bürger werden. Der Gemeinderat hat nun grünes Licht für die weitere Planung gegeben.

In Denkendorf (Baden-Württemberg) tut sich etwas rund um den alten CAP-Markt. Die Gemeinde möchte die rund 400 Quadratmeter große Fläche in einen neuen Ort der Begegnung verwandeln. Damit das klappt, sollen die Bewohner selbst entscheiden, was dort künftig passieren soll.

Ein erster Schritt ist bereits passiert: Am 20. Juli 2026 fand ein Workshop direkt in den Räumen des ehemaligen Marktes statt. Rund 130 Menschen kamen vorbei, um Ideen zu sammeln und sich einzubringen. Das Interesse war groß, denn über 60 Menschen haben ihre Kontaktdaten hinterlassen, um beim weiteren Prozess zu helfen.

Am 27. Juli hat der Gemeinderat die Ergebnisse dieses Abends besprochen und beschlossen, dass die Beteiligung der Bürger weitergehen soll. Die verschiedenen Fraktionen bewerteten das Projekt unterschiedlich: Während die SPD und die Grünen die hohe Beteiligung als positives Signal sahen, mahnte die FWV-Fraktion zu einer gewissen Zurückhaltung, wollte die Chance auf Fördermittel aber dennoch nutzen. Auch die CDU sprach sich dafür, dem Engagement der Bürger eine Chance zu geben.

Damit das Projekt finanziert wird, muss die Verwaltung bis zum 14. August einen Förderantrag beim Programm „Quartiersimpulse“ des Landes Baden-Württemberg stellen. Bürgermeister Barth betonte, dass die Gelder verantwortungsvoll genutzt werden müssen. Erst wenn die Förderung bewilligt wird, entstehen der Gemeinde weitere Kosten.

Wenn das Geld aus dem Land kommt, geht es ab Mitte Oktober richtig los. Eine Bürgerinitiative wird dann zusammen mit der Firma MYZELIUM UG ein Konzept ausarbeiten. Dabei wird geprüft, wie der Ort organisiert und betrieben werden kann. Die Gemeinde stellt den Rahmen bereit, aber die Inhalte sollen von den Bürgern selbst kommen.

Wer jetzt noch bei der Bürgerinitiative mitmachen möchte, kann sich per E-Mail mit seinen Kontaktdaten an die Verwaltung wenden. Die Daten werden dann an die Firma MYZELIUM weitergegeben, die den Prozess koordiniert.

Quelle: Denkendorf – zur Originalmeldung

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