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Delegation aus Schlangen besucht Partnerstadt in Polen

Gemeinsames Abendessen der Schlänger Delegation mit den polnischen Gastgebern Copyright und Urheber siehe Schlangen

Politiker und Feuerwehrleute aus Schlangen sind in die polnische Partnerstadt Stezyca gereist, um die freundschaftlichen Kontakte zu pflegen.

Am frühen 18. Juni startete eine kleine Gruppe aus Schlangen (Kreis Olpe, Nordrhein-Westfalen) zu einer Reise in den polnischen Nordosten. Insgesamt sechs Menschen, darunter Politiker, Dolmetscher und Mitglieder der Feuerwehr, machten sich auf den Weg. Zwei Feuerwehrbullis und ein weiteres Fahrzeug brachten die Delegation über rund 850 Kilometer in die Partnerstadt Stezyca.

Besonders für die Feuerwehr war die Reise wichtig, da die Wehren aus beiden Städten schon lange eng befreundet sind. Ralf Heuwinkel, der Leiter der Schlänger Feuerwehr, und sein Vertreter Dirk Krieger waren deshalb mit dabei. Auch der ehemalige Bürgermeister Ulli Knorr reiste gemeinsam mit seiner Frau Dagmar mit. Knorr hatte die Städtepartnerschaft bereits im Jahr 2011 mit aufgebaut und unterzeichnet.

Nach der Ankunft spazierte die Gruppe durch den Ortsteil Szymbark und beim ersten gemeinsamen Abendessen wurden erste Kontakte geknüpft. Andrzej Mlynski, einer der Gründer der Partnerschaft, hatte den Aufenthalt organisiert.

Am nächsten Tag besichtigte die Gruppe die Promenade und die örtliche Bücherei, die als Treffpunkt für alle Generationen dient. Im Rathaus und im Amphitheater gab es zudem Auftritte von Kinderchören mit Liedern und Volkstänzen. Bürgermeister Marcus Püster besuchte außerdem das Heimatmuseum im "Wybicki"-Herrenhaus. Er bemerkte dabei viele Parallelen zwischen der polnischen und der deutschen Kultur. Eine Kutschfahrt zu einem Aussichtsturm rundete den Tag ab.

Am Samstag ging es zunächst in ein kaschubisches Keramikmuseum und anschließend in die Hafenstadt Puck, die für ihre Sandstrände und ihre Geschichte bekannt ist. Beim letzten Abendessen tauschten sich die Teilnehmer noch einmal aus.

Bürgermeister Püster betonte nach der Reise, dass der direkte Austausch zwischen den Menschen im Kleinen oft besser funktioniere als die große Politik. Er lobte die Gastfreundschaft der polnischen Gastgeber und empfahl den Besuch der Region, der sogenannten kaschubischen Schweiz.

Quelle: Schlangen – zur Originalmeldung

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