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Darmstadt eröffnet neue Ludwigshöhhalle für Sport und Vereine

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Im Ludwigshöhviertel gibt es ab sofort eine neue Sporthalle und Außenanlagen. Die Stadt schafft damit Platz für Schulen und Vereine in einem wachsenden Stadtteil.

Am Donnerstag, den 13. August 2026, wurde die Ludwigshöhhalle in Darmstadt (Hessen) offiziell eröffnet. Die neue Anlage im Ludwigshöhviertel soll den Sport für Schulen, Vereine und die Anwohner im Quartier verbessern. Das ist besonders wichtig, weil in dem Viertel Wohnraum für etwa 3000 Menschen entsteht.

Die Halle selbst ist 60 mal 21 Meter groß. Sie hat zwar keine Standardmaße, kann aber trotzdem für Wettkämpfe in Sportarten wie Handball oder Basketball genutzt werden. Insgesamt ist die Halle für Basketball, Turnen, Tischtennis, Volleyball, Handball und Hockey gedacht. Auch die Emmy-Noether-Schule wird die Räume nutzen. Mehrere Vereine, darunter der TV 1876 Eberstadt, die TG 07 Eberstadt, die TG Bessungen, der TEC Darmstadt und der 1. Tischtennis-Club Darmstadt, ziehen dort ein.

Neben der großen Halle gibt es zwei Multifunktionsräume im Norden und Süden des Gebäudes. Diese werden für die Ganztagsbetreuung und an Vereine vermietet. Im August bezieht dort zudem das Schachforum Darmstadt seine Räume. Für alle anderen gibt es im Außenbereich Angebote, die kostenlos und frei zugänglich sind: einen Pumptrack, ein Multifunktionsfeld für Fußball und Handball sowie ein Basketballfeld.

Für die Anreise gibt es 20 Parkplätze für Autos, teilweise mit Ladestationen für E-Autos, sowie rund 100 Stellplätze für Fahrräder. Wenn die dortige Interimsschule bis 2029 auszieht, könnte das Gelände noch weiter ausgebaut werden.

Finanziell lief das Projekt gut. Die Kosten lagen am Ende rund 700.000 Euro unter dem geplanten Budget von 14,7 Millionen Euro. Betrieben wird die Anlage von der Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG.

Oberbürgermeister Hanno Benz betonte bei der Eröffnung, dass der Bau unter den heutigen rechtlichen und baulichen Vorgaben kompliziert sei. Er schlug vor, künftig öfter auf Modulbauweise zu setzen, um Zeit und Geld zu sparen. Trotz der neuen Halle bleibt ein Problem bestehen: Der stadtweite Bedarf an Hallenzeiten ist auch mit der Ludwigshöhhalle noch nicht vollständig gedeckt.

Quelle: Darmstadt – zur Originalmeldung

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