Cyberangriff in Berlin: Anträge im Bezirksamt blockiert
In Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) gibt es massive Probleme in der Verwaltung. Ein Cyberangriff hat Teile der Landesverwaltung getroffen. Seit dem 17. August 2026 sind deshalb mehrere Senatsverwaltungen betroffen, unter anderem die Bereiche für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.
Die Folgen spüren die Menschen nun konkret im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Weil die Technik der Senatsverwaltung gestört ist, stehen dort wichtige Abläufe still. Wer aktuell einen Antrag auf eine verkehrsrechtliche Anordnung oder eine technische Sondernutzung stellen will, geht leer aus. Diese Anträge können momentan weder angenommen noch bearbeitet werden.
Auch in anderen Bereichen hakt es gewaltig. Die Mitarbeiter, die für Sondernutzungen und Ausnahmegenehmigungen nach dem Straßenverkehrsgesetz (StVO) zuständig sind, können nicht normal arbeiten. Das bedeutet für Bürger, Firmen und Veranstalter: Es kommt zu Verzögerungen. Viele Vorgänge bleiben liegen, weil die digitale Infrastruktur nicht funktioniert.
Das Bezirksamt versucht nun, den Schaden für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten. Wie es genau weitergeht und wann die Systeme wieder laufen, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zu dem Angriff dauern an.