Chemnitz bekommt 900.000 Euro für Kulturprojekte
Die Stadt Chemnitz (Sachsen) erhält eine hohe Summe vom Freistaat, um nach dem großen Kulturjahr 2025 nicht wieder bei Null anzufangen. Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch hat am 28. August 2026 einen Bescheid über 900.000 Euro an Oberbürgermeister Sven Schulze übergeben.
Das Geld ist für das sogenannte Brückenjahr 2026 gedacht. Damit soll verhindert werden, dass die Energie und die Netzwerke, die während der Zeit als Kulturhauptstadt entstanden sind, einfach verpuffen. Die Ministerin möchte, dass die Stadt und die umliegenden 38 Kommunen der Region weiterhin attraktiv für Touristen und Kulturinteressierte bleiben.
Oberbürgermeister Sven Schulze will das Geld nutzen, um konkrete Projekte weiterzuführen oder neu zu starten. Dazu gehören unter anderem das „KOSMOS 2026“, das „PURPLE PATH Wochenende“ sowie verschiedene Aktionen der „Tanzenden Nachbarn“. Ziel ist es, diese Ideen fest in der Stadt zu verankern, damit sie auch ab dem Jahr 2027 noch eine Wirkung haben.
Im Jahr 2025 war Chemnitz gemeinsam mit der Stadt Nova Gorica/Gorizia (Slowenien/Italien) Kulturhauptstadt Europas. Es war das vierte Mal, dass eine deutsche Stadt diesen Titel trug. Damals gab es rund 2.000 Veranstaltungen. Ein Highlight war der „Purple Path“, ein Kunstpfad mit Werken von über 60 Künstlern aus aller Welt, der die Stadt und die Region verbindet.