Bundeswehr plant Katastrophenschutz in Stegaurach
Ende Juni trafen sich Vertreter der Bundeswehr mit Verantwortlichen aus Stegaurach (Landkreis Bamberg, Bayern). Ziel des Besuchs war es, die Gemeinde besser kennenzulernen. Die Soldaten wollen wissen, wie man im Ort bei einer großen Katastrophe oder einem schweren Schadensfall am besten zusammenarbeitet.
Bei dem Treffen waren mehrere Offiziere und Unteroffiziere des Kreisverbindungskommando Bamberg-Land dabei. Unter anderem nahmen Oberstleutnant Volker Rippl, Oberstleutnant Matthias Wenzel, Hauptmann Matthias Opel, Hauptmann Tobias Rippl, Stabsfeldwebel Harald Seeberger, Stabsfeldwebel Christoph Göll und Hauptfeldwebel Markus Beck teil.
Vonseiten der Gemeinde gaben Bürgermeister Thilo Wagner, Bauhofleiter Stefan Reck und Florian Dorn Auskunft. Letzterer ist für die Kläranlage zuständig. Gemeinsam besprachen sie die sogenannte kritische Infrastruktur. Dabei geht es vor allem darum, welche Anlagen und Bereiche im Ort besonders wichtig sind und wo im Ernstfall Gefahren bestehen könnten.
Das Kreisverbindungskommando ist Teil des Landeskommandos Bayern. Im Falle einer Katastrophe berät die Einheit den Landrat und die Führungsgruppe des Katastrophenschutzes. Die Soldaten fungieren dabei als Fachberater der Bundeswehr, um das Zusammenwirken von zivilen Kräften und dem Militär zu koordinieren.
Quelle: Stegaurach – zur Originalmeldung