Bundespolizei durchsucht sechs Objekte in Saarbrücken
In den frühen Morgenstunden des 5. August war die Bundespolizei im Raum Saarbrücken (Saarland) im Einsatz. Insgesamt 240 Beamte waren an der Aktion beteiligt. Sie durchsuchten gleichzeitig sechs verschiedene Objekte. Dabei nahmen sie zwei Menschen fest, gegen die Haftbefehle vorlagen.
Die Operation war international vernetzt. Unter der Koordination von Europol griff zur gleichen Zeit auch die serbische Polizei ein. Dort wurden zwei weitere Menschen festgenommen, für die deutsche Behörden Haftbefehle ausgestellt hatten.
Bei den Durchsuchungen in Saarbrücken fanden die Beamten eine Menge an Technik. Sie nahmen viele Handys, Tablets und andere Speichermedien mit. Außerdem sicherstellten sie sogenannte Hawala-Bücher. Zudem gab es Zufallsfunde aus dem Bereich der Betäubungsmittelkriminalität.
Jetzt müssen die sichergestellten Daten und Bücher ausgewertet werden. Die Polizei hofft, so mehr über die Strukturen der Gruppierung zu erfahren und weitere Beteiligte zu finden. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Festgenommenen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion München – zur Originalmeldung