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Bundesinnenminister Dobrindt zu Besuch in Eisenach

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Alexander Dobrindt besuchte die Wartburgstadt, um sich mit Ehrenamtlichen auszutauschen. Dabei schlüpfte der Minister sogar selbst in die Feuerwehr-Montur.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt startete am Mittwoch, 19. August, seine diesjährige Sommerreise in Eisenach (Wartburgkreis, Thüringen). Im Mittelpunkt standen für ihn die sogenannten Helden des Alltags, also Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen.

Der Besuch begann mit einem Ausflug zur Wartburg und einem Gespräch mit Burghauptmann Martin Eberle. Später spazierte der Minister gemeinsam mit Oberbürgermeister Christoph Ihling durch die Innenstadt. In der Karlstraße hielt er immer wieder an, um mit Passanten zu plaudern. Auf dem Marktplatz besuchte er die Veranstaltung Saus & Braus, aß eine Kugel Mango-Eis vom Laden Zucker & Zimt und spendete Geld für die Eisenacher Tafel über die Caritas.

Am Abend ging es dann zur Feuerwache Eisenach. Dort warteten rund 50 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus sieben Ortsteilen, acht Leute von der Berufsfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr auf ihn. Um zu zeigen, wie es im Einsatz zugeht, wurde ein Palettenhaus angezündet. Dobrindt zog sich die komplette Einsatzkleidung an und half den Teams der Jugend- und Freiwilligen Feuerwehr beim Löschen des Feuers.

Neben der Action gab es auch ernste Gespräche. Fachdienstleiter Markus Weigelt sprach über die Probleme im Alltag, etwa die Belastung durch Vegetationsbrände und den Bedarf an besserer Ausstattung für den Bevölkerungsschutz.

Plötzlich wurde es ernst: Gegen 20.09 Uhr schrillte der Alarm. Die Feuerwehrleute mussten das gemeinsame Essen mit Bratwurst und Salaten sofort abbrechen und rückten Richtung Wartha aus. Dort wurde ein Brand an einem mit Holz beladenen Zug gemeldet. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass nur ein Problem mit der Zugbremse vorlag. Es brannte nicht, sodass die Retter schnell wieder zur Wache zurückkehren konnten.

Zum Abschluss gab es eine Ehrung. Dieter Suck, der Ortsteilbürgermeister von Stockhausen, bekam die Verdienstmedaille in Gold für seine fast 50-jährige Arbeit bei der Feuerwehr. Suck nutzte die Chance und sprach Dobrindt direkt darauf an, dass für einen Anbau und neue Ausrüstung in Stockhausen noch etwa 200.000 Euro fehlen. Aktuell passt nur Platz für acht Leute in das Fahrzeug, obwohl 24 Einsatzkräfte bereitstehen.

Dobrindt versprach, das Thema weiter zu besprechen, und lud die gesamte Eisenacher Feuerwehr zu einer Reise nach Berlin ein.

Quelle: Eisenach – zur Originalmeldung

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