Dermbach: Hohe Waldbrandgefahr führt zu Feuerverbot
In Dermbach (Wartburgkreis, Thüringen) sowie in den Gemeinden Empfertshausen, Oechsen, Weilar und Wiesenthal ist die Lage im Wald derzeit kritisch. Es ist weiterhin sehr trocken und die Temperaturen bleiben sommerlich. Das führt dazu, dass die Pflanzen austrocknen und Brände im Wald oder auf Feldern viel schneller entstehen und sich ausbreiten können.
Besonders gefährlich ist die Situation durch die Schäden aus vergangenen Dürrejahren, Stürme und den Borkenkäfer. In den Wäldern liegt viel Totholz. Wenn es dort brennt, ist das eine Gefahr, die man kaum einschätzen kann.
Das Forstamt und die Gemeinde erinnern deshalb an wichtige Regeln: Offenes Feuer ist im Wald verboten. Das gilt auch für einen Bereich von bis zu 100 Metern um den Wald und angrenzende Felder herum. Wer im Wald raucht, verstößt ebenfalls gegen die Regeln. Außerdem dürfen Autos nicht auf trockenem Gras oder direkt auf dem Waldboden parken.
Ein wichtiger Punkt betrifft die Rettungswege. Waldwege und Zufahrten müssen immer frei bleiben. Die Feuerwehr und die Retter müssen im Ernstfall ohne Hindernisse an die betroffenen Flächen kommen können.
Zusätzlich bittet die Gemeinde Dermbach die Bürger darum, auch auf dem eigenen Grundstück keine Lagerfeuer zu machen. Das gilt ausdrücklich auch für das Verbrennen von Sachen in Feuertonnen. Man soll bis auf Weiteres komplett darauf verzichten, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.