Buch über Emslandplan für Niedersachsen-Preis nominiert
Das Buch „75 Jahre Emslandplan – Einblicke in die Geschichte der Emslanderschließung anhand von 75 Objekten und Dokumenten“ wurde für den Preis „Pflichtlektüre Niedersachsen“ 2026 nominiert. Ein Expertenteam der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek hatte den Band gemeinsam mit vier weiteren Titeln ausgewählt. Zuvor gab es eine Longlist mit insgesamt 24 Büchern.
Das Werk wurde am 5. Mai 2025 vorgestellt. Die Emsländische Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim (Südwesten von Niedersachsen) hatte das Buch anlässlich des 75. Jubiläums des Emslandplans in die Wege geleitet. In dem 372 Seiten starken Band schreiben 40 Autoren in 75 einzelnen Kapiteln über die Entwicklung der Region. Dabei geht es unter anderem um die Moorkultivierung mit dem Ottomeyer-Pflug, die Modernisierung der Landwirtschaft, die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe sowie die Gründung des Emsländischen Heimatbundes. Auch die Zeit vor dem Emslandplan und die heutige Sicht auf das Projekt werden thematisiert.
Das Buch ist das Ergebnis eines größeren Jubiläumsjahres. Von Mai 2025 bis Juni 2026 gab es mehr als 100 Veranstaltungen. Dabei haben sich Bürger, Fachleute, Museen und Heimatvereine beteiligt, um Geschichten und Erkenntnisse zur Region zu sammeln.
Herausgegeben wurde das Buch von Benjamin van der Linde, Michael Haverkamp, Thomas Brakmann und Christian Hoffmann. Gefördert wurden die Arbeiten durch die Emsländische Sparkassenstiftung, die Grafschafter Sparkassenstiftung sowie die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim. Erschienen ist der Band im Wallstein Verlag und kostet im Buchhandel 20 Euro.
Die Emsländische Landschaft sieht in der Nominierung eine besondere Würdigung der Arbeit, mit der sich im Jubiläumsjahr intensiv mit der Geschichte der Region befasst wurde.