Bremen-Industriehäfen: Riesiges Feuer in Mülllager
Am Donnerstag, den 30. Juli 2026, ging in den Industriehäfen (Bremen) Alarm. In einem Lager eines Entsorgungsbetriebes fing geschredderter Recyclingmüll Feuer. Der Müll lag auf einer freien Fläche in einer sogenannten Bunkeranlage. Das Feuer war so heftig, dass die Rauchwolke am Anfang fast im gesamten Stadtgebiet sichtbar war. Sogar die Leitstelle in der Innenstadt bemerkte die dunkle Säule im Westen der Stadt.
Die Werkfeuerwehr des Stahlwerks Arcelor Mittal entdeckte den Brand in der Nähe ihres Geländes und schlug Alarm. Kurz darauf rückte ein riesiges Aufgebot an und schnell waren über 80 Einsatzkräfte vor Ort. Neben der Berufsfeuerwehr halfen viele Freiwillige Feuerwehren aus den Stadtteilen Burgdamm, Blockland, Neustadt, Schönebeck und Seehausen. Auch die Wachen 1, 2, 4 und 5 waren mit Sonderfahrzeugen im Einsatz.
Die Feuerwehrleute kämpften mit mehreren Wasserrohren, Drehleitern und Wasserwerfern gegen die Flammen. Ihr wichtigstes Ziel war es, dass das Feuer nicht auf andere Bereiche übergriff. Damit sie genug Wasser hatten, bauten sie eine entsprechende Versorgung auf. Unterstützt wurden die Retter von zwei Baggern des Betriebs. Mit den Maschinen wurde der brennende Müll immer wieder auseinandergezogen und aufgeschichtet, damit das Löschwasser auch überall hinkam.
Gegen 19:40 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Etwa eine Stunde später gab der Einsatzleiter schließlich „Feuer aus“. Danach dauerte es noch eine Weile, bis die Logistik und die Aufräumarbeiten abgeschlossen waren. Während des Einsatzes übernahm die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Grambkermoor die Bereitschaft für ihren Bereich, damit die anderen Kräfte im Hafen helfen konnten.
Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.