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Braunschweig: Fahrer flieht vor Polizei auf der A 391

Ein 28-Jähriger versuchte am Freitagvormittag, einer Polizeikontrolle auf der Autobahn zu entkommen. Am Ende fanden die Beamten Drogen und eine Waffe im Wagen.

Am späten Freitagvormittag gegen 11:20 Uhr wollten Beamte in Zivil einen VW auf der A 391 in Braunschweig (Niedersachsen) anhalten. Der Fahrer folgte dem Polizeiwagen zwar erst einmal in Richtung der Ausfahrt Weststadt, gab dann aber plötzlich Gas. Er beschleunigte stark und raste weiter über die Autobahn, um der Kontrolle zu entkommen.

Eine Zeugin bemerkte die gefährliche Fahrweise des Autos. Sie wurde durch den Wagen gefährdet, folgte dem Fahrzeug jedoch bis zur Anschlussstelle Gartenstadt. Dort informierte sie die Polizei über den aktuellen Standort des Fluchtwagens.

Kurz darauf konnten weitere Polizisten den Wagen stoppen und den 28-jährigen Fahrer kontrollieren. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten Betäubungsmittel und eine Schreckschusswaffe. Zudem hatten die Polizisten den Verdacht, dass der Mann selbst unter dem Einfluss von Drogen stand. Deshalb wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Delikte verantworten. Es geht um ein illegales Kraftfahrzeugrennen, das Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie das Fahren unter Drogeneinfluss. Außerdem wird wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Die Autobahnpolizei sucht nun nach weiteren Zeugen. Gesucht werden Menschen, die von der Fahrweise des VW gefährdet wurden oder deshalb ausweichen oder bremsen mussten. Hinweise kann man unter der Telefonnummer 0531-476 3715 hinterlassen.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Braunschweig – zur Originalmeldung

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