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Brandenburg an der Havel: Hunderte beim Sportfest für Alle

Copyright und Urheber siehe Brandenburg an der Havel

Bei Traumwetter verwandelte sich das Gelände an der Dreifelderhalle in ein riesiges Sportareal. Profis, Anfänger und Menschen mit Handicap feierten gemeinsam den Sport.

Am Samstag war in Brandenburg an der Havel (Brandenburg) ordentlich was los. Rund fünf Stunden lang wurde auf dem Gelände an der Dreifelderhalle am Wiesenweg beim „Sportfest für Alle“ geschwitzt und gefeiert. Mehrere hundert Menschen kamen vorbei, um sich auszuprobieren. Dabei war es völlig egal, ob jemand Profisportler war, gerade erst anfing oder ein Handicap hatte.

Oberbürgermeister Daniel Keip eröffnete die Veranstaltung und machte selbst an verschiedenen Stationen mit. Insgesamt gab es rund 30 Angebote. Die Besucher konnten an einer Kletterwand hochklettern, Fußball-Dart spielen oder sich bei Boccia, Hockey, Badminton und Basketball versuchen. Auch Handball, Tischtennis und Hobby Horsing standen auf dem Programm. Wer es richtig intensiv wollte, ging zum Jumping oder zum Tabata-Training.

Besonders am Ruder-Ergometer wurde um jede Sekunde gekämpft. Der schnellste Teilnehmer schaffte die 250 Meter in nur 45 Sekunden. Ein Highlight war zudem der 30-minütige Frauenlauf. Die Läuferinnen wurden lautstark vom Publikum angefeuert und bekamen für jede geschaffte Runde ein Gummi fürs Handgelenk. Am Ende gab es für alle Teilnehmerinnen Urkunden.

Neben dem Power-Sport gab es auch ruhigere Angebote wie Yoga, Pilates und progressive Muskelentspannung. Es gab einen Workshop zum Umgang mit Druck im Alltag und die Gladiator Akademie. Damit alle mitmachen konnten, waren Gebärdendolmetscher vor Ort. Sportbeigeordnete Alexandra Adel betreute ebenfalls einen Stand und betonte, dass Sport Barrieren überwinden könne.

Auch für die Kinder war gesorgt: Es gab eine Hüpfburg, Spielstände und Kinderschminken. Die Lebenshilfe grillte für die Gäste, während die Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums an einem Kuchenbasar Geld für ihren Abi-Ball sammelten. Neu dabei war in diesem Jahr der rote Bulli der „Brandenburg will Dich“-Bustour. Die Tour will junge Leute für eine Ausbildung im Land begeistern.

Zum Abschluss gab es eine Siegerehrung. Oberbürgermeister Keip und Alexandra Adel überreichten Pokale und Urkunden an die besten Sportler und Teams. Organisiert wurde das Fest von der Stadt gemeinsam mit zahlreichen Vereinen, darunter der FSV Viktoria, der Ruderclub Plaue und der Stadtsportbund.

Quelle: Brandenburg an der Havel – zur Originalmeldung

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