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Brandenburg an der Havel: Dänische Gäste im Gespräch mit Jugendlichen

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Bürgermeister Jesper Würzen und eine Delegation aus der Partnerstadt Ballerup waren zu Gast. Zwei Tage lang ging es darum, wie man junge Menschen für Sport, Arbeit und Ehrenamt begeistert.

Am 27. und 28. August 2026 besuchte eine Gruppe aus der dänischen Partnerstadt Ballerup Brandenburg an der Havel (Brandenburg). Angeführt wurde die Delegation von Bürgermeister Jesper Würzen. Das Ziel der Reise war klar: Die Gäste wollten wissen, wie die Stadt junge Leute besser einbinden kann, sei es bei der Ausbildung, im Sport oder im Ehrenamt.

Der Besuch startete mit Gesprächen zwischen den Gästen und den Beigeordneten Thomas Barz und Susanne Fischer. Dabei ging es vor allem darum, wie man Jugendliche für die eigene Stadt und die Arbeit in der Verwaltung gewinnen kann. Später trafen sie im Rathaus auch die neuen Auszubildenden der Stadtverwaltung, die den Dänen von ihrem Berufsstart berichteten.

Am Freitag besuchten die Gäste die Otto-Tschirch-Oberschule. Schulleiterin Andrea Wissinger zeigte der Gruppe die Schule und erklärte, wie sie mit Schülern umgehen, die die Schule schwänzen. Auch die Angebote am Nachmittag und die Verbindung zur dänischen Hedegårdsskolen waren Themen. Danach ging es weiter zum Universitätsklinikum, wo man über den Austausch in der Pflege und Physiotherapie sprach.

Ein wichtiger Teil der Reise war der Sport. An der Regattastrecke trafen sich die Dänen mit Vertretern des Stadtsportbundes und dem Verein BSRK 1883 e.V. Hier stellte man fest, dass beide Städte vor den gleichen Problemen stehen: Es ist schwer, neue Leute für das Ehrenamt zu finden.

Zum Abschluss besuchten die Gäste den Tag der Jugend am Salzhofufer. Zusammen mit der Kinder- und Jugendbeauftragten Janne Engeleiter sprachen sie direkt mit den Jugendlichen vor Ort über deren Engagement und Beratungsangebote. Oberbürgermeister Daniel Keip betonte, dass solche persönlichen Kontakte die Partnerschaft lebendig machen.

Die Reise war erfolgreich, denn es wurden bereits neue Austausche für Schüler und Auszubildende geplant. So soll die Verbindung zwischen den beiden Städten auch für die nächste Generation weitergeführt werden.

Quelle: Brandenburg an der Havel – zur Originalmeldung

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