Bornheim bittet Bürger junge Bäume zu gießen
In Bornheim (Rheinleiste, Nordrhein-Westfalen) kämpfen viele Bäume mit dem Wassermangel. Die Stadtverwaltung bittet deshalb alle Bewohner, an trockenen Tagen mitzuhelfen und die städtischen Bäume vor ihrer eigenen Haustür zu gießen.
Besonders kritisch ist die Lage für junge Bäume. Diese haben noch keine tiefen Wurzeln und können sich das Wasser nicht selbst aus tieferen Erdschichten holen. Damit sie überleben, sollten die Anwohner je nach Größe des Baums täglich ein bis drei Eimer Wasser direkt in die Nähe des Stammes schütten.
Am besten funktioniert das früh am Morgen. Wenn es noch kühl ist, verdunstet das Wasser nicht so schnell und die Erde kann die Feuchtigkeit besser aufsaugen. So sind die Bäume für den resten Tag versorgt. Wer Straßenbäume gießt, sollte darauf achten, dass das Wasser auch wirklich im Boden ankommt. Das ist vor allem dort wichtig, wo Asphalt, Gehwege oder Gitterplatten den Baum umschließen.
Die Stadt betont, dass die Bäume wichtig für das Klima und die Tiere sind. Ein durchschnittlicher Baum filtert jedes Jahr etwa sieben Tonnen Staub und bindet 2,2 Tonnen CO2. Gleichzeitig produzieren sie 1,8 Tonnen Sauerstoff und spenden Schatten für die Menschen in der Stadt.
Quelle: Bornheim – zur Originalmeldung