Boppard und Bundeswehr besiegeln offizielle Patenschaft
Am Donnerstag, den 13. August 2026, gab es in Oppenhausen (Boppard, Rheinland-Pfalz) einen feierlichen Appell. Vor der Niederkirchspielhalle wurde die Patenschaft zwischen der Stadt Boppard und der 9. Kompanie des Sanitätsregiments 2 offiziell unterschrieben. Unterzeichneten die Urkunden haben Bürgermeister Jörg Haseneier, Kompaniechef Hauptmann Ingo Cobénus und Oberfeldarzt Lars Pestner.
Eigentlich ist die Verbindung zwischen den Soldaten und den Bürgern schon lange eine Sache. Seit Jahrzehnten arbeiten die Bundeswehr, die Stadt und die Ortsbezirke Oppenhausen und Herschwiesen eng zusammen. Besonders beim „Tag des Wassers“ packen viele mit an. Gemeinsam mit den „Pedchesdrambella“ und vielen freiwilligen Helfern pflegen die Soldaten die Bachtäler und Wanderwege im Niederkirchspiel.
Ein Erfolg dieser Zusammenarbeit ist die Traumschleife Ehrbachklamm. Der Wanderweg wurde kürzlich mit 101 Punkten top-zertifiziert und gehört damit zu den fünf besten Wegen in ganz Deutschland. Bürgermeister Haseneier betonte bei der Feier, dass dies eine Gemeinschaftsleistung sei.
Nach dem offiziellen Teil kamen die Gäste in der Niederkirchspielhalle zu einem Empfang zusammen. Auch viele der freiwilligen Helfer waren dabei. Oberfeldarzt Lars Pestner erklärte, dass solche Patenschaften wichtig seien, damit die Menschen im Ort besser verstehen, wie das Leben als Soldat eigentlich aussieht.
Die Stadt und die Bundeswehr wollen die Verbindung nun nutzen, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und künftig weitere gemeinsame Projekte in der Region umzusetzen.
Quelle: Boppard – zur Originalmeldung