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Bonn warnt vor Kriegsmunition im Rheinbett

Wunderkerze Copyright und Urheber siehe Bonn

Wegen des niedrigen Wasserstands kommen gefährliche Fundstücke zum Vorschein. Die Stadt warnt davor, die Uferbereiche zu betreten.

Im Rhein (Bonn, Nordrhein-Westfalen) steht das Wasser derzeit sehr niedrig. Dadurch werden im Flussbett und an den Ufern Dinge sichtbar, die dort eigentlich verborgen bleiben sollten. Neben normalem Müll kommen so auch alte Kampfmittel aus vergangenen Kriegen zum Vorschein.

Es können Patronen, Granaten oder andere gefährliche Gegenstände freigelegt werden. Die Stadt Bonn und die Organisation bonnorange warnen eindringlich davor, die trockenen, unbefestigten Ränder des Flusses zu betreten. Wer solche Funde sieht, darf sie auf keinen Fall einsammeln oder bewegen. Die Munition kann auch nach vielen Jahrzehnten noch explodieren und ist lebensgefährlich.

Wer einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, soll sich sofort vom Ort entfernen und auch andere Leute warnen. Der Fund muss sofort gemeldet werden. Erreichbar sind die Einsatzleitstelle des Kommunalen Ordnungsdienstes unter der Nummer 0228 – 77 3333, die Polizei unter 110 oder die Feuerwehr unter 112.

Die aktuelle Lage hat auch Folgen für den Umweltschutz. Die bonnorange unterstützt momentan keine Müllsammelaktionen in den betroffenen Bereichen des Rheins. Sollte der niedrige Pegel bis in den September oder länger anhalten, könnten auch größere Aktionen wie der World Cleanup Day, RhineCleanUp oder Bonn Picobello betroffen sein. Wer Müll sammeln möchte, soll sichere Orte abseits der Uferbereiche wählen.

Quelle: Bonn – zur Originalmeldung

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