Bonn: Mehrere Fahrer unter Drogen und Alkohol erwischt
Am Freitagnachmittag, den 31. Juli, gab es in Königswinter-Ittenbach (Kreis Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen) erst einmal Streit zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer. Die Polizei rückte gegen 16:10 Uhr aus. Dabei fiel dem 31-jährigen Autofahrer sein Verhalten so merkwürdig auf, dass die Beamten einen Drogenvortest machten. Dieser war positiv auf Cannabis.
Kurz darauf, am Freitagabend gegen 19:40 Uhr, meldete sich ein Zeuge in Bonn-Holzlar (Nordrhein-Westfalen). Er hatte einen Autofahrer beobachtet, der wohl betrunken war. Die Polizei fand den Mann schnell. Ein Atemtest zeigte einen extrem hohen Wert von rund 2,7 Promille.
Am Samstagnachmittag gegen 15:10 Uhr bemerkte eine Streife der Wache Ramersdorf in Bonn-Beuel eine 37-jährige Frau auf einem Kleinkraftrad. Sie fuhr ohne den vorgeschriebenen Helm. Da sie sich bei der Kontrolle auffällig verhielt, machten die Polizisten einen Drogenvortest. Auch hier war das Ergebnis positiv auf Cannabis.
In der Nacht auf Sonntag, gegen 04:40 Uhr, entdeckten Beamte der City-Wache in Bonn-Tannenbusch einen Autofahrer, der sehr auffällig fuhr. Der 48-jährige Mann gab bei der Kontrolle selbst zu, Alkohol getrunken zu haben. Einen schnellen Alkoholtest lehnte er jedoch ab.
Der letzte Vorfall passierte am Montagmorgen gegen 03:20 Uhr in Bonn-Gronau. Dort hielten die Beamten einen PKW an. Der 36-jährige Fahrer wirkte so, als stünde er unter Drogen. Ein Test bestätigte den Verdacht: Der Mann hatte Kokain konsumiert.
Allen fünf Menschen wurde zur Beweissicherung Blut abgenommen. Nun drohen ihnen harte Strafen, wie Geldbußen, Fahrverbote oder der komplette Entzug des Führerscheins. Die Polizei betont, dass bereits kleine Mengen an Alkohol oder Drogen die Fahrtüchtigkeit massiv einschränken. Allein im Jahr 2025 gab es in Nordrhein-Westfalen etwa 4.400 Unfälle durch berauschte Fahrer.
Ob und inwieweit sich die Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.