Bonn: Sparkassen-Verein gibt 80.000 Euro für Quartiere
In Bonn (Nordrhein-Westfalen) soll es in den Stadtteilen friedlicher zugehen. Der Förderverein der Sparkasse KölnBonn stellt dafür insgesamt 80.000 Euro bereit. Das Projekt trägt den Namen „Gewaltfrei in demokratischen Prozessen“. Am Donnerstag, den 27. August 2026, gab es dazu eine Auftaktveranstaltung im Alten Rathaus.
Insgesamt acht Einrichtungen bekommen Geld vom Verein. Das sind die sechs Bonner Quartiersmanagements, das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg und die Kulturfabrik Brotfabrik. Jede dieser Stellen erhält 10.000 Euro. Mit dem Geld sollen konkrete Angebote für die Menschen vor Ort entwickelt werden.
Das Ziel ist, dass die Bürger besser lernen, wie man streitet, ohne dass es gewalttätig wird. Außerdem sollen die Menschen mehr über Demokratie erfahren und lernen, Diskriminierung und Ausgrenzung zu erkennen. Besonders wichtig ist es dem Verein, auch Leute zu erreichen, die normalerweise kaum an solchen Projekten teilnehmen.
Oberbürgermeister Guido Déus hat die Schirmherrschaft für das Vorhaben übernommen. Er betont, dass Demokratie vom Gespräch mit den Nachbarn oder in der Schule lebe.
Das Projekt ist keine neue Idee. Bereits im Jahr 2025 gab es eine ähnliche Initiative gegen Extremismus. Ähnlich läuft es auch in Köln, wo der Verein 14 Bürgerhäuser mit insgesamt 140.000 Euro unterstützt.
Wer mehr über die Arbeit des Vereins wissen möchte, kann sich auf dessen Webseite informieren.
Quelle: Bonn – zur Originalmeldung