Bonn schickt Waldbrand-Einheit nach Spanien
Am Donnerstagmorgen, dem 30. Juli, startete ein großer Konvoi in Richtung Süden. Feuerwehrkräfte aus Bonn (Nordrhein-Westfalen), Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen machten sich auf den Weg nach Spanien. Die spanischen Behörden hatten Hilfe angefordert, weil dort die Waldbrände außer Kontrolle geraten sind.
Die Planung für den Trip lief im Zeitraffer. Die Anforderung kam bereits am Mittwochabend an, woraufhin die Einheiten sofort die Details klärten. Insgesamt 56 Einsatzkräfte sind unterwegs. Sie haben 21 Löschfahrzeuge und drei Anhänger dabei. Mit an Bord sind nicht nur Profis und Ehrenamtliche der Feuerwehr, sondern auch Fachberater der Organisation @fire und eine Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe, die für die Verpflegung und medizinische Betreuung sorgt.
Das Team ist Teil eines speziellen EU-Katastrophenschutzverfahrens. Deutschland stellt hierfür ein zertifiziertes Waldbrandmodul, das besonders geländegängige Fahrzeuge mitbringt. Für die Feuerwehrleute ist das kein Neuland: Seit 2019 ist diese Einheit im Einsatz. Zuvor halfen sie bereits in Griechenland, Frankreich, Portugal, den Niederlanden und einmal zuvor schon in Spanien.
Die lange Fahrt führt die Truppe in den Nordwesten Spaniens, genauer in die Provinz Zamora. Dort werden sie voraussichtlich am Samstag eintreffen. Wo genau sie eingesetzt werden und was ihre konkreten Aufgaben sind, wird erst während der Fahrt oder bei der Ankunft feststehen.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Bonn – zur Originalmeldung