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Bonn-Duisdorf: Mann nach Metallraub am Bahnhof festgenommen

Eine Gruppe von Dieben wollte am frühen Morgen Buntmetalle von einer Baustelle stehlen. Einer der Männer konnte von der Polizei gestoppt werden.

Es war kurz nach vier Uhr morgens am 29. Juli 2026 in Bonn-Duisdorf (Nordrhein-Westfalen). Ein 21-jähriger Mann wurde durch Lärm wach. Als er aus dem Fenster sah, bemerkte er eine Gruppe von Menschen an einer Baustelle hinter dem Bahnhof. Die Leute luden lange Metallstangen in ein Auto und rollten Kabeltrommeln hin und her. Der junge Mann informierte sofort die Polizei.

Beamte der Landes- und Bundespolizei fuhren schnell zum Bahnhof. Als die Polizisten eintrafen, flüchteten die Diebe. Die Landespolizei nahm die Verfolgung auf und konnte einen 34-jährigen Mann in seinem Auto auf der Autobahn 555 stellen und festnehmen.

Die Polizei suchte die Gegend auch mit einem Hubschrauber ab. Doch die anderen Beteiligten konnten nicht mehr gefunden werden. Am Tatort entdeckten die Beamten drei aufgebrochene Container. Dort lagen Kupferrollen und Kabel, die die Täter bereits durchtrennt hatten. In der Nähe fanden die Polizisten auch Werkzeuge. Das Auto des Festgenommenen wurde sichergestellt und die Spuren am Boden gesichert.

Die Bundespolizei vernahm den Mann. Er ist wohnungslos und war schon früher wegen Eigentumsdelikten aufgefallen. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, kam der Mann in Gewahrsam. Die Polizei beantragte einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Ermittlungen dauern an. Wie hoch der Schaden an der Baustelle genau ist, ist bislang nicht bekannt. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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