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Bochum, Herne und Witten: Betrug mit Spendengeräten

Vermeintliche Sammler locken auf Parkplätzen mit dem guten Zweck. Doch wer mit Karte spendet, verliert oft viel mehr Geld als gedacht.

Auf Parkplätzen in Bochum (Nordrhein-Westfalen), Herne und Witten sind Betrüger unterwegs. Sie geben vor, für einen wohltätigen Zweck Geld zu sammeln. Die Menschen sollen eine Spende per Bank- oder Kreditkarte hinterlassen.

Die Betrüger nutzen dafür mobile Kartenlesegeräte. Diese Geräte sind technisch so manipuliert, dass sie die Spender täuschen. Auf dem Display wird zum Beispiel ein kleiner Betrag von fünf Euro angezeigt. Wenn der Kunde die Karte nutzt, wird im Hintergrund jedoch eine deutlich höhere Summe vom Konto abgebucht. Da die Manipulation versteckt ist, bemerken viele Opfer den Betrug erst viel später.

Die Polizei rät deshalb dringend davon ab, Spenden digital über eine Karte zu bezahlen. Wer dennoch spenden möchte, sollte seine Bankkarte niemals aus der Hand geben und sich nicht von den Sammlern unter Druck setzen lassen. Zudem ist es wichtig, die Kontoauszüge regelmäßig zu prüfen. Wenn eine Abbuchung auftaucht, die man nicht kennt, sollte man sofort die Bank und die Polizei informieren.

Um mehr Menschen zu erreichen, hat die Polizei Bochum auch ein kurzes Video für die sozialen Medien erstellt. Dort wird die Masche noch einmal anschaulich erklärt.

Die Ermittlungen dauern an. Wer bereits Opfer dieser Masche wurde oder Hinweise hat, wird gebeten, sich an die Beamten zu wenden.

Quelle: Polizei Bochum – zur Originalmeldung

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