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Bocholt: Autofahrer raste mit 104 km/h durch Suderwick

Ein Fahrer hat in Bocholt-Suderwick die Geschwindigkeit massiv überschritten. Die Polizei im Kreis Borken hat zudem hunderte Raser erwischt.

In der vergangenen Woche war ein Autofahrer in Bocholt-Suderwick (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) extrem schnell unterwegs. Auf der Dinxperloer Straße raste er mit 104 km/h durch den Ort, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind. Das Team vom Verkehrsdienst der Polizei hatte an dieser Stelle eine Messstelle aufgebaut und den Fahrer so direkt erwischt. Nun muss der Mann mit harten Konsequenzen rechnen.

Dieser Fall war nur einer von vielen. In den letzten Tagen haben die Beamten an insgesamt 18 verschiedenen Stellen im gesamten Kreis Borken die Geschwindigkeit gemessen. Dabei haben sie 4976 Fahrzeuge kontrolliert. Rund 11 Prozent der Fahrer waren zu schnell unterwegs. Insgesamt waren das 559 Autos, die die Höchstgeschwindigkeit überschritten haben.

Die Bilanz der Kontrollen fällt deutlich aus: Die Polizei leitete 132 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein. In 422 Fällen mussten die Fahrer ein Verwarngeld zahlen. In fünf Fällen war die Geschwindigkeit so hoch, dass den Betroffenen nun ein Fahrverbot droht.

Auch an anderen Orten gab es heftige Verstöße. In Bocholt auf der Büngener Straße war ein Fahrer innerorts mit 71 statt 50 km/h unterwegs. In Ahaus-Wüllen auf der Hamalandstraße waren es 78 km/h bei erlaubten 50 km/h. Den höchsten Wert gab es in Stadtlohn auf der Wüllener Straße: Dort raste jemand außerorts mit 121 km/h durch die Gegend, obwohl nur 70 km/h erlaubt waren.

Die Polizei betont, dass zu schnelles Fahren und Raserei immer noch eine der Hauptursachen für Unfälle im Kreis Borken sind. Oft werden dabei auch unbeteiligte Menschen schwer verletzt. Deshalb wird der Verkehrsdienst auch in der nächsten Woche an verschiedenen Stellen weiter messen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

Ob und inwieweit sich die Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Borken – zur Originalmeldung

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