Blindgänger in Neu-Ulm erfolgreich entschärft
Bei Arbeiten im Pfuhler Ried in Neu-Ulm (Bayern) stießen Arbeiter auf fünf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich dabei um US-Splitterbomben mit einem Gewicht von insgesamt 126 Kilogramm. Bereits am 6. August wurde die Bevölkerung gewarnt, dass die Sprengkörper geborgen werden müssen.
Am Dienstagabend, dem 11. August, rückte das Sprengkommando aus München an. Damit die Experten sicher arbeiten konnten, richtete die Stadt einen Sicherheitsbereich ein. Ab 18 Uhr mussten Menschen ihre Häuser verlassen und das Gebiet räumen. Schon am Vormittag war der Bereich im Umkreis von 500 Metern gesperrt; dort durften weder Autos fahren noch Menschen zu Fuß unterwegs sein.
Auch der Verkehr kam zum Stillstand. Die B10 war in beiden Richtungen komplett dicht. Zudem standen die Züge auf der Strecke zwischen Ulm und Augsburg für kurze Zeit still. Die Stadt hatte die Anwohner eindringlich gebeten, nicht neugierig zum Einsatzort zu kommen, da dies gefährlich gewesen wäre.
Gegen 20.30 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen. Die Bomben wurden erfolgreich entschärft. Kurz darauf gaben die Einsatzkräfte alle Wege und Straßen wieder frei. Die Evakuierung ist beendet und der Alltag in dem Viertel kehrt zurück.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Neu-Ulm – zur Originalmeldung