Neu-Ulm: Blindgänger sorgen für Sperrungen von B10 und Bahn
Bei Arbeiten im Pfuhler Ried in Neu-Ulm (Bayern) sind fünf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg aufgetaucht. Es handelt sich um US-Splitterbomben mit einem Gewicht von jeweils 126 Kilogramm. Nun muss das Sprengkommando aus München ran, um die Bomben zu bergen und unschädlich zu machen.
Der Einsatz ist für Dienstag, den 11. August, geplant. Damit alles sicher abläuft, gibt es strenge Regeln: Bereits ab 10.30 Uhr darf niemand mehr in einem Umkreis von 500 Metern um die Fundstellen herumlaufen oder mit dem Auto fahren. Ab 18 Uhr beginnt dann die Evakuierung der betroffenen Bereiche.
Für Pendler und Reisende wird der Dienstag stressig. Ab 18.30 Uhr wird die B10 in beiden Richtungen komplett gesperrt. Zur gleichen Zeit bleibt auch der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Ulm und Augsburg kurzzeitig aus. Die Stadt rechnet damit, dass die Arbeiten gegen 20.30 Uhr erledigt sind und die Straßen und Schienen danach wieder freigegeben werden.
Die Stadtverwaltung warnt eindringlich davor, in den Sperrbereich zu gehen. Wer versucht, die Absperrungen zu überwinden, bringt sich selbst und die Helfer in Gefahr. Autofahrer sollen den Bereich weiträumig umfahren und den Umleitungen folgen.
Ob es bei den Vorbereitungen zu weiteren Verzögerungen kommt, bleibt abzuwarten. Die genauen Räumgebiete sind in den offiziellen Lageplänen der Stadt festgelegt.
Quelle: Neu-Ulm – zur Originalmeldung