Blaufelden: So helfen Bienen bei der Hitzewelle
In Blaufelden (Landkreis Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg) ist es aktuell sehr heiß. Die anhaltende Trockenheit ist nicht nur für Menschen stressig, sondern vor allem für Bienen und andere Insekten, die unsere Natur und Landwirtschaft am Laufen halten. Damit die Tiere die Hitzeperiode überstehen, gibt es ein paar einfache Dinge, die jeder tun kann.
Besonders wichtig ist Wasser. Bienen müssen ihren Stock kühlen und selbst genug trinken. Eine flache Schale mit frischem Wasser hilft schon viel. Damit die Insekten nicht ertrinken, sollte man Steine, Korken oder kleine Holzstücke ins Wasser legen, auf denen sie sicher landen können. Man sollte das Wasser regelmäßig austauschen.
Auch beim Pflanzen kann man nachhelfen. Es gibt Blumen, die gut mit Hitze klarkommen und trotzdem Nektar und Pollen liefern. Lavendel, Salbei, Thymian, Katzenminze oder Fetthenne sind gute Beispiele für bienenfreundliche Pflanzen, die trotz der Trockenheit blühen.
Wer einen Rasen hat, sollte den Mäher im Sommer öfter mal stehen lassen. Wenn Klee, Gänseblümchen oder Löwenzahn wachsen dürfen, finden die Bienen dort wichtige Nahrung. Schon kleine Streifen am Rand oder kleine Blühinseln im Garten bringen die Artenvielfalt voran.
Zusätzlich wird geraten, auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Insekten reagieren bei dieser Hitze besonders empfindlich auf die Chemie. Natürliche Methoden gegen Schädlinge sind die bessere Wahl.
Schließlich brauchen Wildbienen Rückzugsorte. Hecken, Stauden, Totholz oder einfach offene Bodenstellen bieten gute Nistmöglichkeiten. Bäume und Sträucher sorgen zudem für Schatten und kühlen die Umgebung ein wenig ab.
Quelle: Blaufelden – zur Originalmeldung