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Bissendorf steckt Windrad-Geld in Waldbad Schledehausen

Copyright und Urheber siehe Bissendorf

Die Gemeinde nutzt eine Sonderzahlung aus der Windenergie, um das örtliche Schwimmbad zu unterstützen.

In Bissendorf (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) fließt Geld aus der Windkraft direkt in den Freizeitspaß der Bürger. Die Gemeinde hat eine sogenannte Akzeptanzabgabe erhalten. Das ist eine Zahlung, die Betreiber von Windrädern oder großen Solarparks an die Gemeinden in der Umgebung leisten können, um die Energiewende vor Ort akzeptabler zu machen.

Konkret geht es um eine Anlage in Melle-Dratum. Von dort flossen im Jahr 2025 insgesamt 3.860,57 Euro an die Gemeinde Bissendorf. Kämmerin Susan Schröder erklärte dies kürzlich in einer Sitzung des Finanzausschusses.

Das Geld darf die Gemeinde nicht einfach für normale Verwaltungsaufgaben ausgeben. Es muss für Projekte genutzt werden, die nicht zum Pflichtprogramm der Verwaltung gehören. Deshalb hat man sich entschieden, den Betrag in den Betrieb des Waldbads Schledehausen zu stecken.

Das Bad ist für die Menschen in der Region wichtig für Sport und Erholung, kostet die Gemeinde aber seit Jahren mehr Geld, als sie einnimmt. Die Zahlung aus der Windenergie hilft nun dabei, dieses Angebot für Familien und Jugendliche aufrechtzuerhalten.

Wie es mit weiteren Zahlungen aus der Windenergie in den kommenden Jahren weitergeht, bleibt abzuwarten.

Quelle: Bissendorf – zur Originalmeldung

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