Bissendorf: Winterdienst wird teurer als geplant
In Bissendorf (Landkreis Osnabrück, Niedersachsen) wurde die Haushaltsentwicklung für die erste Hälfte des Jahres 2026 vorgestellt. Kämmerin Susan Schröder erklärte in einer Sitzung, dass das Geld im Großen und Ganzen so ausgegeben wird, wie es geplant war.
Einige Posten sehen auf den ersten Blick problematisch aus, sind es aber nicht. So wirkt es zum Beispiel so, als wäre das Geld für die Kindertagesstätten massiv überzogen. Tatsächlich fehlen dort nur noch die Einnahmen aus einer Vereinbarung mit dem Landkreis Osnabrück. Bis zum Jahresende soll dieser Bereich wieder ausgeglichen sein.
Richtig teurer wurde es hingegen beim Winterdienst und der Straßenreinigung. Eigentlich waren für das gesamte Jahr 42.000 Euro eingeplant. Doch schon jetzt sind 74.900 Euro geflossen. Der Grund war der lange und kalte Winter mit viel Schnee zu Beginn des Jahres. Solche Wetterkapriolen lassen sich bei der Planung nicht vorhersagen.
Auch bei den Einnahmen gibt es eine Abweichung: Die Gewerbesteuer liegt laut Hochrechnung etwa 695.000 Euro unter den Erwartungen. Die Kämmerin sieht darin aber keinen Grund zur Sorge. Im zweiten Halbjahr könnten sich die Zahlen noch bessern. Außerdem sinkt durch die geringeren Einnahmen auch die Summe, die die Gemeinde an Gewerbesteuerumlage abführen muss.
Ob die Einnahmen bei der Gewerbesteuer bis zum Jahresende noch steigen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
Quelle: Bissendorf – zur Originalmeldung