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Bingen am Rhein: Über 600 Schüler beim easi-Tag

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Im Sportzentrum in Büdesheim konnten Sechstklässler aus der Region zahlreiche Vereine und Hobbys ausprobieren. Der Aktionstag soll Jugendlichen helfen, eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu finden.

Am Freitag wurde es im Binger Sportzentrum in Büdesheim (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) laut und lebhaft. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler aus den sechsten Klassen von Bingen und Gau-Algesheim besuchten den 20. „easi-Tag“. Die Rundsporthalle, die Halle der Rochus-Realschule plus und die Außenanlagen verwandelten sich in einen großen Markt der Möglichkeiten.

Insgesamt 31 Vereine und Organisationen aus der Region waren dabei. Die Jugendlichen konnten alles Mögliche ausprobieren: von Klassikern wie Judo, Ringen, Volleyball und Frauenfußball über Rudern und Schach bis hin zu Musik und Kunst. Auch die Feuerwehr, Pfadfinder und verschiedene Hilfsorganisationen zeigten, was sie machen. Neu dabei war dieses Mal die Sportart Jugger, und die Musikschule Bingen ließ die Schüler das Cajón-Spiel testen.

Organisiert wird der Tag von der Arbeitsgruppe Suchtprävention im Kriminalpräventiven Rat der Stadt. Die Idee dahinter ist einfach: Wer in einem Verein ist und feste soziale Kontakte hat, ist weniger anfällig für Suchtmittel und findet eine bessere Orientierung im Leben.

Oberbürgermeister Thomas Feser betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit von Schulen und Ehrenamtlichen für die Kinder sei. Er nutzte die Gelegenheit, um Martina Krayer vom Caritaszentrum St. Elisabeth zu verabschieden, die den Aktionstag zum letzten Mal begleitet hat. Als Dankeschön bekamen die Betreuer Thermobecher mit dem easi-Logo.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von verschiedenen Partnern. Das Backhaus Lüning spendete Brötchen und Streuselkuchen. Finanziert wurde ein mobiler Kletterfelsen zum Jubiläum durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung sowie die Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Zum Abschluss gab es für die Schulklassen noch Bewegungsmaterialien für die Pausen, die vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz bereitgestellt wurden.

Quelle: Bingen am Rhein – zur Originalmeldung

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