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Bienenkrankheit in Kollweiler: Veterinäramt warnt vor Faulbrut

In Kollweiler wurde die Amerikanische Faulbrut bei Bienen nachgewiesen. Das Veterinäramt hat nun ein Verdachtsgebiet eingerichtet, um die Ausbreitung zu stoppen.

In Kollweiler (Landkreis Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz) gibt es Probleme mit der Amerikanischen Faulbrut. Bei Bienen in der Gemeinde wurde eine niedrige Belastung mit dem Erreger Paenibacillus larvae festgestellt. Zuvor gab es bereits Bekämpfungsmaßnahmen in der Gemarkung Weilerbach.

Damit die Arbeit der Imker und Sachverständigen in Weilerbach nicht umsonst war, hat das Veterinäramt nun reagiert. Es wurde ein zusätzliches Verdachtsgebiet ausgewiesen. Dieses umfasst die gesamte Gemarkung Kollweiler und grenzt im Nordwesten an das bereits bestehende Sperrgebiet an.

Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die durch Sporen übertragen wird. Für die Imker kann das teuer werden, da die Krankheit große wirtschaftliche Schäden an den Bienenständen anrichten kann. Für Menschen besteht jedoch keine Gefahr. Auch der Honig aus den betroffenen Gebieten ist unbedenklich und kann ganz normal gegessen werden.

Das Veterinäramt rät den Imkern im Verdachtsgebiet nun zu strengen Maßnahmen. Bienen, Waben, Wachs, Futter oder benutzte Geräte dürfen nicht aus dem Gebiet herausgebracht werden. Ebenso sollten keine neuen Bienenvölker in das Gebiet gebracht werden. Beim Einfüttern des Winterfutters müssen die Imker zudem darauf achten, dass keine Räuberei zwischen den Völkern entsteht.

Alle Bienenhalter, die ihre Stände noch nicht bei der Kreisverwaltung Kaiserslautern gemeldet haben, müssen dies jetzt sofort nachholen. Die Meldung kann online über die Seite des Landkreises unter dem Punkt „Erfassung Tierhaltung“, per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0631 7105 450 erfolgen. Dabei müssen die Anzahl der Völker und der Standort angegeben werden.

Wer registriert ist und betroffen ist, kann eine finanzielle Entschädigung von der Tierseuchenkasse des Landes erhalten. Wenn die Krankheit früh erkannt wird, können die Völker durch spezielle imkerliche Maßnahmen gerettet werden.

Quelle: Kollweiler – zur Originalmeldung

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