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Bielefeld: Waffenfund bei Treppentanz-Party

Die Bundespolizei hat bei einer Tanzveranstaltung in Bielefeld zahlreiche gefährliche Gegenstände und Drogen sichergestellt.

Am Wochenende vom 15. und 16. August fand in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) die fünfte Treppentanzveranstaltung statt. Die Bundespolizei war vor Ort und kontrollierte die Besucher. Dabei stießen die Beamten insgesamt zehnmal auf verbotene Dinge. Eigentlich war das Mitführen von gefährlichen Gegenständen für die Party ausdrücklich verboten, doch viele hielten sich nicht daran.

Besonders auffällig war ein 17-Jähriger aus Spenge. Er hatte gleich zwei Waffen dabei. In seiner Hosentasche fanden die Polizisten ein Springmesser und eine Gaspistole, die er sofort hätte benutzen können. Die Beamten informierten die Eltern des Jugendlichen, woraufhin dieser von der Wache abgeholt wurde.

Auch bei anderen Besuchern wurde fündig. Bei sieben weiteren Jugendlichen und Männern im Alter zwischen 15 und 20 Jahren fanden die Beamten eine ganze Liste an gefährlichen Sachen: zwei Schlüsselanhängermesser, zwei Schraubenzieher, einen Schlagring, ein Klappmesser, ein Kreditkartenmesser und Pfefferspray.

Neben den Waffen gab es auch Funde an der Betäubungsmittel. Bei zwei Männern entdeckten die Polizisten Drogen und Tabletten, für die man normalerweise ein Rezept vom Arzt braucht.

Die Bundespolizei warnt nun für die Zukunft. Das Verbot für gefährliche Gegenstände gilt auch bei der letzten Treppentanzveranstaltung im September. Die Beamten kündigen an, dass es dort wieder verstärkte Kontrollen geben wird.

Ob und inwieweit sich die Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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