Bielefeld: Familie nach schwerem Autobahnunfall im Krankenhaus
Es war kurz nach drei Uhr morgens, als es auf der A 33 bei Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Unfall kam. Ein 48-jähriger Mann fuhr mit seiner Mercedes E-Klasse in Richtung Osnabrück. Zwischen den Ausfahrten Etteln und Borchen passierte es dann: Der Wagen kam aus einem noch unbekannten Grund nach rechts von der Fahrbahn ab.
Das Auto überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf einem Acker zum Stehen. Im Wagen saßen der Fahrer, seine 49-jährige Frau und die beiden Kinder im Alter von 10 und 14 Jahren. Alle vier wurden schwer verletzt.
Der Vater und die Mutter steckten im Wrack fest und mussten befreit werden. Die beiden Jungen schafften es hingegen aus eigener Kraft, aus dem Auto zu klettern. Die Retter versorgten die Familie vor Ort. Bei den Kindern war der Zustand so kritisch, dass die Helfer eine Lebensgefahr nicht ausschließen konnten. Alle vier wurden danach in Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahnpolizei sperrte die Strecke komplett ab, um den Unfall aufzunehmen und den Mercedes zu bergen. Gegen 8 Uhr morgens konnten die Beamten die Vollsperrung wieder aufheben. Weil an der Strecke noch Reparaturen nötig sind, bleibt der rechte Fahrstreifen derzeit noch zu. Nur links kann gefahren werden.
Die Ermittler des Verkehrskommissariat 1 suchen nun nach Zeugen. Wer den Unfall gesehen hat oder etwas zum Hergang sagen kann, soll sich unter der Telefonnummer 0521/545-0 melden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.