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Bielefeld: Betrüger locken Senior mit Fake-Bankanruf

Ein 73-Jähriger aus Bielefeld wurde am Telefon überlistet. Die Täter gaben sich als Bankmitarbeiter aus und überwiesen eine hohe Summe ins Ausland.

Am Dienstag, den 4. August 2026, erhielt ein 73-jähriger Mann aus Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) einen Anruf. Der Mann am anderen Ende der Leitung sprach akzentfreies Deutsch und gab vor, bei einer Bank aus der Stadt zu arbeiten. Er behauptete, das Onlinebanking des Seniors müsse verifiziert werden, damit das Konto sicher bleibt.

Zuerst wurde der Rentner misstrauisch. Er ist nämlich gar kein Kunde bei der Bank, die der Anrufer nannte. Doch der Betrüger ließ sich nicht beirren. Er erklärte sehr überzeugend, dass beide Banken einem gemeinsamen Oberverband angehören würden. Diese Ausrede funktionierte. Der Senior vertraute dem Mann und ließ sich durch die Bedienung seines Onlinebankings führen.

Kurz darauf bemerkte der Mann, dass etwas nicht stimmte. Er entdeckte eine hohe Abbuchung auf seinem Konto. Der Betrüger hatte eine große Summe auf ein Konto im Ausland überwiesen. Der Senior reagierte schnell: Er informierte seine Bank, ließ das Konto sofort sperren und ging zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Glücklicherweise konnte das Geld inzwischen zurückgebucht werden.

Die Polizei warnt nun vor einer speziellen Masche. Die Täter nutzen eine Technik namens „Call-ID-Spoofing“. Damit können sie ihre Telefonnummer fälschen. Auf dem Display des Opfers erscheint dann die echte Nummer einer lokalen Bank, obwohl der Anrufer ganz woanders sitzt. Die Beamten raten deshalb: Geben Sie niemals PINs oder TANs am Telefon durch. Wenn Sie Zweifel haben, legen Sie sofort auf.

Wer nach einem solchen Anruf feststellt, dass Geld verschwunden ist, sollte sofort die Bank und die Polizei informieren. Die Ermittlungen gegen den Betrüger dauern an.

Quelle: Polizei Bielefeld – zur Originalmeldung

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