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Bielefeld: Betrunkener Fahrer rammt Baum und Funkmast

Ein 35-jähriger Mann verursachte in der Nacht eine Unfallserie mit seinem VW Passat. Er rief die Polizei erst Stunden später selbst an.

Es geschah in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 28. Juli 2026, in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen). Gegen 23:30 Uhr fuhr ein 35-jähriger Mann mit seinem VW Passat los. Er hatte bereits Alkohol getrunken.

An einer Kurve im Schopketalweg, nahe der Kreuzung zum Senner Hellweg, passierte dann der Unfall. Der Fahrer war zu schnell unterwegs und kam nach links von der Straße ab. Zuerst krachte er gegen einen Baum. Dann rutschte er noch etwa 50 Meter weiter und prallte gegen einen Telekommunikationsmast.

Nach dem Crash blieb der Mann nicht einfach weg, sondern trank erst noch ein paar Bier. Erst gegen 02:00 Uhr meldete er den Vorfall dann selbst bei der Polizei.

Als die Streifenbeamten eintrafen, bemerkten sie sofort, dass der Fahrer nicht nüchtern war. Er zeigte typische Anzeichen einer Alkoholisierung. Ein Test vor Ort verlief positiv. Später wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo eine Ärztin Blutproben entnahm.

Der VW Passat war so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahren konnte. Ein Abschleppdienst musste das Auto wegbringen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 10.400 Euro. Die Beamten nahmen dem Mann seinen Führerschein ab.

Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Bielefeld – zur Originalmeldung

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