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Bielefeld: Betrunkener ohne Führerschein baute Unfall

Ein 23-jähriger Mann verursachte am Sonntagmittag in Bielefeld einen Zusammenstoß zweier Autos. Er hatte wohl getrunken und Drogen genommen.

Am Sonntag, den 26. Juli 2026, kam es gegen 12:30 Uhr in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) im Stadtteil Baumheide zu einem Verkehrsunfall. Ein 23-jähriger Mann fuhr mit einem Ford Transit über die Donauschwabenstraße in Richtung Schelpmilser Weg. Als er dort nach links in Richtung Herforder Straße abbog, krachte er in einen VW Touran.

Im VW Touran saß ein 19-jähriger Bielefelder am Steuer. Er wurde bei dem Aufprall leicht verletzt. Die Retter versorgten ihn direkt an der Unfallstelle. Eine Beifahrerin im VW sowie der Fahrer des Ford blieben unverletzt. Der Sachschaden an den beiden Autos wird auf etwa 12.000 Euro geschätzt.

Als die Polizisten eintrafen, sagten die Retter den Beamten, dass der Ford-Fahrer betrunken sein könnte. Der 23-Jährige behauptete daraufhin, dass seine Bremsen nicht funktioniert hätten. Er konnte den Beamten keinen Führerschein zeigen. Tests vor Ort ergaben, dass der Mann sowohl Alkohol als auch Drogen im Blut hatte. Später entnahm eine Ärztin auf der Polizeiwache Blutproben von ihm.

Ein Abschleppdienst holte den Ford Transit vom Unfallort. Der Abschlepper bestätigte später, dass die Bremsanlage des Wagens tatsächlich komplett kaputt war.

Die Polizei hat nun ein Strafverfahren eingeleitet. Dem Mann wird vorgeworfen, ohne Fahrerlaubnis gefahren zu sein und durch Alkohol und Drogen eine Gefahr im Straßenverkehr verursacht zu haben. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Bielefeld – zur Originalmeldung

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