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Betrunkener Traktorfahrer auf Autobahn bei Rostock gestoppt

Ein 53-jähriger Mann verursachte am Dienstagabend auf der A19 Aufsehen. Er steuerte einen Traktor mit extrem viel Alkohol im Blut über die Autobahn.

Am Dienstagabend gegen 23 Uhr bemerkte ein Zeuge etwas Ungewöhnliches auf der A19 bei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Ein Traktor fuhr in Schlangenlinien über die Fahrbahn. Der Fahrer steuerte das schwere Fahrzeug in Richtung Rostock, etwa an der Anschlussstelle Glasewitz. Geschätzt kam der Traktor mit 40 km/h voran.

Die Autobahnpolizei wurde gerufen und schickte einen Funkwagen zum Einsatzort. Die Beamten entdeckten den Traktor kurz darauf auf dem Standstreifen. Dort konnten sie den Wagen stoppen und den Fahrer anhalten.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 53-jährigen Polen. Schon bei der ersten Kontrolle fiel auf, dass der Mann wohl getrunken hatte. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Mann hatte 2,36 Promille. Zudem prüften die Polizisten seinen Führerschein. Dabei kam heraus, dass er gar nicht die richtige Fahrerlaubnisklasse für den Traktor besaß.

Der Mann wurde anschließend in das Krankenhaus Güstrow gebracht. Dort wurde eine Blutprobe genommen und ihm untersagt, weiterzufahren. Der Traktor blieb zunächst auf der Autobahn stehen, bis eine berechtigte Person kam, um das Fahrzeug wegzufahren.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock – zur Originalmeldung

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