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Berlin will Stadt hitzefest machen: Neuer Expertenkreis startet

Die Stadt Berlin setzt ein neues Gremium ins Leben, um das Klimaanpassungsgesetz umzusetzen. Experten, Beamte und Bürgervertreter sollen gemeinsam planen, wie die Stadt besser mit Hitze klarkommt.

Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) will schneller werden, wenn es darum geht, die Stadt an den Klimawandel anzupassen. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat dafür einen sogenannten Steuerungskreis ins Leben gerufen. Das ist eine Gruppe aus hochrangigen Leuten, die nun genau planen, wie das Klimaanpassungsgesetz in der Praxis funktionieren soll.

Das Besondere an diesem Kreis ist, dass nicht nur Politiker und Beamte mitreden. Auch Leute aus der Wissenschaft und aus Vereinen sitzen mit am Tisch. So sind zum Beispiel Prof. Dr. Hartmut Balder von der Stiftung Zukunft Berlin und Heinrich Strößenreuther vom BaumEntscheid e.V. dabei. Außerdem helfen die Berliner Wasserbetriebe mit ihrer Technikvorständin Dr. Gesche Grützmacher mit. Aus den Bezirken kommen Vertreter aus Treptow-Köpenick und Reinickendorf dazu.

Auch die verschiedenen Senatsverwaltungen sind stark vertreten. Neben der Umweltverwaltung sind die Bereiche Finanzen, Wissenschaft, Gesundheit und Pflege sowie Stadtentwicklung und Bauen mit ihren Staatssekretären dabei. Andreas Kraus leitet die Gruppe.

Die Gruppe hat nun 18 Monate Zeit, um die Basis für die Umsetzung des Gesetzes zu bauen. Sie müssen klären, wer genau was zu tun hat, woher das Geld kommt und welche Ressourcen gebraucht werden. Ziel ist es, Berlin dauerhaft widerstandsfähiger gegen extreme Wetterlagen zu machen.

Der Grund für die Eile ist laut Staatssekretär Andreas Kraus die Gefahr durch die Hitze. Er weist darauf hin, dass im Jahr 2026 laut Robert Koch-Institut bereits 120 Menschen in Berlin an der Hitze gestorben sind. Deshalb sei die Anpassung der Stadt an das Klima eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft und keine Nebenrolle mehr.

Zuvor hatte bereits ein Wissenschaftlicher Beirat mit der Arbeit begonnen. Mit dem neuen Steuerungskreis gibt es nun die organisatorische Struktur, um die Pläne in die Tat umzusetzen. Ob und wie schnell die ersten konkreten Maßnahmen in den Straßen und Parks der Stadt sichtbar werden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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