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Berlin warnt vor Waldbränden bei großer Hitze

Die Berliner Forsten rufen Spaziergänger zur Vorsicht auf. Wegen der starken Trockenheit drohen in den Wäldern der Hauptstadt Brände.

Viele Berliner suchen an heißen Sommertagen die Wälder in Berlin (Hauptstadt Deutschland), um der Hitze in der Stadt zu entkommen. Unter den Bäumen ist es deutlich kühler, und die Waldseen locken viele Menschen an. Doch genau diese Beliebtheit wird gerade zum Risiko.

In den vergangenen Wochen hat es kaum geregnet. Die Wälder sind extrem trocken, weshalb die Gefahr von Waldbränden stark gestiegen ist. Die Stadtverwaltung warnt deshalb eindringlich vor jedem Funken. Schon eine einzige weggeworfene Zigarette kann ausreichen, um ein großes Feuer auszulösen.

Das Feuerverbot im Wald gilt eigentlich das ganze Jahr über. Das bedeutet konkret: Rauchen, Grillen oder Lagerfeuer sind in den Berliner Wäldern streng verboten. Wer Rauch oder Feuer entdeckt, soll nicht zögern und sofort die 112 anrufen.

Neben dem Brandschutz gibt es weitere Regeln für alle Besucher. Autos dürfen nur auf den offiziellen Parkflächen stehen. Rettungswege und Einfahrten müssen unbedingt frei bleiben, damit die Feuerwehr im Notfall schnell durchkommt. Außerdem sollen die Leute auf den markierten Wegen bleiben, ihren Müll mitnehmen und Hunde an der Leine führen.

Umweltsenatorin Ute Bonde betont, dass die Wälder sensible Lebensräume sind. Nur wenn sich alle verantwortungsbewusst verhalten, bleiben die Grünflächen als Erholungsort für die Stadt erhalten.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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