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Berlin: Wahlplakate besprüht, zerstört und angezündet

In Reinickendorf und Schöneberg wurden in einer Nacht mehrere Wahlplakate angegriffen. Die Täter sprühten Farbe, rissen Plakate herunter und legten Feuer.

In der Nacht zum 15. August kam es in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) an verschiedenen Stellen zu Angriffen auf Wahlplakate für das Abgeordnetenhaus. Die Vorfälle passierten in den Bezirken Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg.

Alles begann gegen 23:30 Uhr in Reinickendorf. Auf der Lindauer Allee, im Bereich zwischen der Waldowstraße und der Klamannstraße, entdeckte die Polizei zwei große Plakate auf dem Mittelstreifen. Diese gehörten zwei verschiedenen Parteien. Unbekannte hatten Worte und Zahlenkombinationen mit Farbe auf die Plakate gesprüht.

Einige Stunden später, gegen 2:50 Uhr, gab es einen weiteren Vorfall an der Ecke Großgörschenstraße und Katzlerstraße. Eine Passantin sah mehrere Menschen, die zwei Plakate einer Partei von einem Laternenmast rissen und sie dann zerstörten. Als die Polizei eintraf, lagen die kaputten Plakate auf dem Gehweg. Die Täter konnten die Beamten nicht mehr fassen.

Kurz darauf, gegen 3:50 Uhr, brannten in der Kulmer Straße Wahlplakate. Die Polizisten fanden die Plakate noch im Brandzustand am Boden, nachdem sie zuvor an einem Laternenmast hingen. Die Beamten löschten das Feuer. Da die Plakate fast vollständig verbrannten, konnte man nicht mehr erkennen, von welchen Parteien sie stammten.

Da es sich um Angriffe auf politische Symbole handelt, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Es wird geprüft, wer die Plakate beschädigt hat. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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