Berlin: Mann auf Müggelsee schwer durch Schiffsschraube verletzt
Gegen 16 Uhr befand sich eine Gruppe von Leuten mit einem gemieteten Floß auf dem Müggelsee in Berlin (Bezirk Treptow-Köpenick). Sie waren gerade an der Einmündung der Müggelspree, etwa auf der Höhe der Josef-Nawrocki-Straße, als es passierte.
Die Gruppe wollte ein zusätzliches Gummiboot aufblasen. Dabei stürzten plötzlich zwei Männer, ein 30-Jähriger und ein 32-Jähriger, ins Wasser. Warum die beiden ins Wasser fielen, ist noch nicht klar. Der 30-Jährige konnte sich glücklicherweise am Gummiboot festhalten. Er versuchte sofort, den anderen Mann zu retten, doch das gelang ihm nicht. Er schrie laut um Hilfe.
Der 28-jährige Fahrer versuchte daraufhin, das Floß schnellstmöglich anzuhalten. Er war jedoch zu langsam. Der 32-Jährige geriet in die Schiffsschraube, die sich noch drehte. Er wurde dadurch am Oberschenkel und im Lendenbereich schwer verletzt.
Die Retter und ein Notarzt versorgten den Mann direkt vor Ort. Später brachten sie ihn mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zu dem Unfall übernommen. Die Ermittlungen dauern an.