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Berlin und Buenos Aires kämpfen gemeinsam gegen Gewalt

Die Berliner Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg empfangen Gäste aus Argentinien. Gemeinsam wollen sie neue Wege finden, um geschlechtsspezifische Gewalt zu stoppen.

Vom 31. August bis zum 4. September 2026 ist Berlin (Hauptstadt Deutschlands) Schauplatz eines besonderen Austauschs. Eine Delegation aus Buenos Aires in Argentinien besucht die Stadt, um über den Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide zu sprechen. Die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg treten dabei gemeinsam als Gastgeber auf.

In der Woche wollen die Experten aus beiden Städten schauen, wie man Betroffene besser unterstützt und wie man Gewalt verhindern kann. Dabei geht es vor allem darum, die eigenen Strukturen kritisch zu hinterfragen und von den Erfahrungen der argentinischen Kollegen zu lernen. Besonders der internationale Blick soll helfen, neue Ideen für die Gleichstellungsarbeit in den Kommunen zu finden.

Der wichtigste Termin der Woche ist der Fachtag am Donnerstag, den 3. September. Ab 9 Uhr treffen sich die Teilnehmer im Rathaus Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6. Dort stehen Themen wie die Verantwortung der Stadt, das Berliner Hilfesystem und feministische Praxis im Mittelpunkt. Wer dabei sein möchte, kann sich online anmelden.

Organisiert wird das Ganze vom Feministischen Zentrum für Migrantinnen. Sie arbeiten dabei mit der Gleichstellungsbeauftragten aus Lichtenberg sowie dem Beauftragten für Europa, Nachhaltigkeit und kommunale Entwicklungspolitik zusammen. Unterstützt wird das Projekt finanziell durch den Bezirksfonds Entwicklungspolitik der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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